Projektierung – Kapitalbeteiligungen – Beratung

Wärme aus Biomasse

Günstige Energie aus erneuerbarer Quelle

Voraussetzungen

Bei der Nutzung von Biomasseenergie zur Wärmeversorgung gibt es mehrere Möglichkeiten: Bei kleinen Anlagen (Bedarf kleiner 300 MWh oder 30.000 l Öl pro Jahr) ist es sinnvoll, einen reinen Heizkessel ohne Stromerzeugung zu installieren.
Bei größeren Anlagen über einem Jahresverbrauch von 300 MWh sollte der Einsatz einer Biomasse-KWK („Kraft-Wärme-Kopplung“) Anlage geprüft werden. Dafür kommen zwei Technologien in Frage: Biogasanlagen und Holzgaskraftwerke.
Biogasanlagen sind derzeit die wirtschaftlich interessantere Option, können aber nur unter bestimmten Voraussetzungen eingesetzt werden:
  • Der Wärmeverbraucher muss außerorts oder in Ortsrandlage liegen
  • Landwirtschaftliche Strukturen müssen in der Nähe vorhanden sein, idealerweise ein nahegelegener Betrieb mit Viehhaltung
  • Standorte in Erholungsgebieten kommen wegen möglicher Geruchsbelastungen nicht in Frage
Wo diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, kann der Einsatz einer Holzgasanlage geprüft werden, jedoch sollten auch solche Anlagen nur in Ortsrandlagen gebaut werden. Im Gegensatz zur Biogasanlage kann hier aber die Brennstoffversorgung zumindest in ländlichen Gebieten überall gewährleistet werden.


Konzeption

Man kann zwei Grundkonzepte unterscheiden: Die Biomasseanlage kann Wärme zum Verbraucher liefern, soweit diese an der Anlage verfügbar ist – dann muss der Verbraucher selbst für nötige Leistungsreserven, z.B. in Form eines Gaskessels, sorgen. Dies bietet sich oft dann an, wenn ohnehin noch ein funktionsfähiges Kesselsystem vorhanden ist.

 

Alternativ dazu kann die Lieferung in Form einer Vollversorgung (auch „Contracting“ genannt) erfolgen. Dabei wird der Wärmeverbraucher jederzeit genau nach seinem Bedarf versorgt, die Vorhaltung von Leistungsreserven obliegt dann dem Betreiber der Biomasseanlage, der eine jährliche Verfügbarkeit gegenüber dem Verbraucher garantiert.
Die ÖkoStrom Saar GmbH bietet beide Konzepte an, je nach Präferenz des Wärmekunden.


Ihre Vorteile

Gerade bei der kombinierten Wärme- und Stromerzeugung in Biomasseanlagen ist es in vielen Fällen möglich, eine Wärmeversorgung zu sehr attraktiven Konditionen bereitzustellen, d.h. bereits nach heutigem Stand kostengünstiger als mit fossilen Brennstoffen (Öl oder Gas) !
Darüber hinaus liegt ein ganz wesentlicher Vorteil der regenerativen Versorgung darin, dass die Preissituation über viele Jahre planbar und auch vertraglich abzusichern ist, unabhängig von den zu erwartenden starken Preissteigerungen der fossilen Quellen. Grund hierfür ist neben der ständigen Verfügbarkeit der Brennstoffe vor allem die Tatsache, dass die Vergütungen für die parallele Stromeinspeisung der Biomasseanlagen über einen Zeitraum von 20 Jahren gesetzlich festgeschrieben sind und damit die wirtschaftliche Basis der Anlage auf jeden Fall gesichert ist.


Sprechen Sie uns an!

Gerne prüfen wir – im ersten Schritt natürlich kostenlos – die Machbarkeit verschiedener Wärme­ver­sor­gungs­kon­zepte an Ihrem Standort.